Karl August Lingner wurde am 31. Oktober 1911 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Dresden verliehen. An diesem Tag schloss die I. Internationale Hygieneausstellung ihre Pforten mit einem Besucherrekord: Innerhalb eines halben Jahres hatten mehr als 5 Millionen Menschen die Ausstellung besucht. Karl August Lingner war Initiator gewesen und hatte Vorbereitung wie Realisierung geleitet.

Dem Traum „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ gleich hatte er es zu großem unternehmerischen Erfolg gebracht. Er war Begründer der Lingner-Werke, sein millionenfach verkaufter Markenartikel Odol war in aller Munde. Diese wirtschaftliche Basis ermöglichte es ihm, in umfangreichem Maße wohltätig zu wirken. Sein Leben als Unternehmer und Mäzen hat in Dresden Spuren hinterlassen, denen auf dem Lingnerweg nachgegangen werden kann. [ Download Faltblatt Lingnerweg PDF 2.8 MB ]

Angelehnt an seinen Werdegang beginnt der Weg am Freiberger Platz und endet am Lingnerschloss. Eine Station ist das Sächsische Serumwerk, im Jahr 1911 durch Karl August Lingner gegründet. In das Jahr des 100. Firmenjubiläums fällt der 150. Geburtstag Karl August Lingners – Anlass für das Nachfolgeunternehmen GlaxoSmithKline Biologicals, durch die Stiftung des Lingnerweges die langjährige, innige Verbindung mit Dresden zu unterstreichen.

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